Dienstag, 31. August 2021

"Tschüß Deutschland" und "Hallo Japan"

Ausflug in die Vergangenheit

Mittlerweile sind wir schon wieder über zwei Wochen in Japan. Die letzten drei Monate waren so voll mit Terminen (oder das Wetter war schlecht :) ), dass wenig Zeit für Ausflüge blieb. Einen Ausflug in die Vergangenheit konnten wir am Ende trotzdem noch machen, was uns sehr gut getan hat. In einem Traktorenmuseum am Bodensee scheint die Zeit seit Jahrzehnten stehengeblieben zu sein.

Ein Wohnzimmer ganz nach unserem Geschmack. :)

Im richtigen Leben verging die Zeit rasend schnell und unsere Ausreise kam immer näher. 
Das bedeutete besonders für die Kinder, Abschied zu nehmen, von geliebten Freizeitaktivitäten, die in Japan nicht so einfach möglich sind. Z.B.: 

Harley fahren

Traktor fahren

Holzarbeiten

Pferde versorgen

Schafe versorgen

Döner essen
Flug in die Zukunft

Nachdem wir alle negativ auf Corona getestet wurden, konnten wir am 11. August wieder nach Japan fliegen und sind gespannt, was uns in Zukunft erwartet. Wie schon auf dem Flug nach Deutschland, waren nur sehr wenige Passagiere an Bord. So hatten wir viel Platz und einen angenehmen Flug. 
In Japan warteten am Flughafen erstmal ein weiterer Coronatest und einige Stationen auf uns, die wir nacheinander ablaufen mussten. Dort wurden verschiedene Dokumente geprüft und Apps freigeschaltet, die wir für die anstehende 14tägige Quarantäne benötigten. 
Gott sei Dank wurde die Regelung aufgehoben, dass man die ersten drei Tage davon komplett in einem Hotelzimmer verbringen muss. So konnten wir die gesamte Quarantäne in der Zentrale in Nakanoshima verbringen, wo wir sowieso bis auf weiteres Wohnen werden.    


Auf der Fahrt vom Flughafen nach Hause konnten wir noch einen Hauch von Olympia in der Tokyo Bucht erhaschen.

Da das Wetter in Japan viel Wärmer und Luftfeuchtigkeit Höher war, als in Deutschland, konnten wir auf unserem Sofa noch einen Hauch von Schimmel erhaschen.


Besonders nach der Quarantäne konnten wir auch wieder über die kulinarischen Besonderheiten Japans freuen.

Sie ist zwar keine kulinarische Besonderheit, aber trotzdem haben wir uns gefreut, unsere "Schildi" wieder zu sehen.

Zuverlässigkeit
 
Vor jedem Flug steigt bei uns am Schalter die Nervosität, ob die Koffer nicht zu schwer sind. Auch wenn es manchmal wirklich "girigiri" (sehr knapp) ist, wurden wir von unserer analogen Kofferwaage noch nie im Stich gelassen. Ich staune jedes Mal, dass sie auch nach über 20 "Dienstjahren" immer noch zuverlässig sehr genaue Ergebnisse abliefert. Von den digitalen Alternativen, die wir bisher ausprobiert haben, können wir das nicht gerade behaupten.
Momentan wissen wir noch nicht, wann wir hier in der Zentrale wieder unsere Koffer packen können und wo es hingehen wird. Seit Monaten suchen wir in Inagi nach einer geeigneten Wohnmöglichkeit. Noch hat sich keine Tür geöffnet und wir merken, wie die Anspannung steigt. Da ist es gut zu wissen, dass wir einen Gott haben, der zuverlässiger ist, als jede Kofferwaage und unsere "Tragkraft richtig mißt", wie es in dem Liedvers unten heißt.

Ein zuverlässiger Begleiter seit über 20 Jahren.

Gott mißt zuverlässiger, als jede Kofferwaage.

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