Mittwoch, 30. Juni 2021

"Bis bald Japan" und "Hallo Deutschland"

Kaum war die tolle Golden Week vorbei, gings in den Umzugsentspurt....
Die letzten Kisten wurden gepackt, noch so manches aussortiert und Freunde kamen vorbei zum "Tschüß" sagen....
So manches mal wurden wir von unseren Gefühlen überwältigt und die Tränen flossen - Totsuka und die Gemeinde in Hongodai sind uns sehr lieb geworden um nicht zu sagen eine Heimat in Japan. Der Abschied fällt nicht leicht.....


Lens Freund aus dem Haus uns seine Mama kamen nochmal vorbei und brachten ein leckeres Abendessen mit !



Beim Packen war ich einmal besonders stark überwältigt von meinem Abschiedsschmerz, dass ich aufhören musste und eine Runde laufen gegangen bin. Dabei hab ich diese kleine Blume gesehen, die mich zum Lächeln brachte - auch an untypischen Plätzen kommt Leben und Farbe durch. Unser genialer Schöpfer weis was wir brauchen und schenkt immer wieder einen Durchbruch - auch wenns überhaupt nicht danach aussieht.



Luca erfreute uns immer wieder mit ihrer musikalischen Unterhaltung in all dem Chaos.



Eine große Hilfe und ein echter Segen war, dass wir ab Samstag bei unseren guten Freunden dem Pastorenehepaar Tsukii wohnen  konnten. So konnte ich in unserer Wohnung alles Waschen und so weit wie möglich auch das Putzen vor dem Umzug erledigen was einfach genial war.
Auch um das Essen musste ich mich nicht mehr kümmern - wir wurden dort mehr als nur verwöhnt!





Am Montag den 10. Mai war es dann soweit - der Umzug weg aus unserer "Heimat" in Japan. 
Unsere Missionarskollegen und Freunde aus der Gemeinde rückten an um zu helfen - der Laster wurde geladen und die Wohnung vollends geputzt.









Pausen dürfen natürlich auch nicht fehlen :-)



Auch die Kids haben fleißig mitgeholfen und hatten viel Spaß!



Manpower



Luca hat da geputzt wo wir nicht hinkamen - oben drin im Schrank :-)



Los gehts ...



Wieder leer...:-(

Nach einer weiteren Nacht bei Tsukiis und der Wohnungsübergabe am Dienstag, gings dann nach Nakanoshima in die Zentrale der Liebenzeller Mission. Dort sind unsere Sachen eingelagert, bis wir im August zurückkommen.



Hier gings dann ans Packen für Deutschland...



Da wir ohne gültigen PCR Test nicht nach Deutschland reindurften, mussten wir bereits einen Tag früher an den Flughafen um uns testen zu lassen und das notwendige Schriftstück zu erhalten.
Negativ war in diesem Fall sehr positiv für uns.


Nach einer Nacht im Hotel gings dann endlich los!



Der leere Flughafen und die geschlossenen Shops waren sehr befremdend....



Das fast leere Flugzeug allerdings mehr als nur Angenehm ... gefühlt ging ein Flug noch nie so schnell und entspannt vorbei.



Lckeres Essen für die Kids.



Und in Deutschland wurden wir warm von meinem Bruder mit Familie willkommen!



Meine Patentante hat uns ein leckeres erstes Frühstück vorbeigebracht.



Die ersten Tage waren für uns ungewöhnlich kalt - fast wie ein japanischer Winter und dazu noch der Jetlag den es zu überwinden gab...



Online in Japan beim Gottesdienst dabei :-) als meine Freundin predigte



Lotze war gleich beim Pfingstmissionsfest in Liebenzell - wir von daheim online dabei



Die Ruhe und die viele Natur um uns herum sind toll und tun gut.



Spaziergang mit den Schafen meines Bruder bei dem wir untergekommen sind.



Kleine Wanderung ins Donautal



Ein paar Eindrücke aus der Umgebung...







Zu Besuch am Kaiserstuhl bei Lothars Eltern





Und hier bei meiner Patentante zum Deutschen Kaffee



Radtour in der Nachbarschaft



Und für Lotze ging dann der Reisedienst sehr schnell los. Hier haben wir in an den Bahnhof gebraucht, damit er nach Berlin fahren konnte. Dort war er in der Jungen Kirche Berlin um von unserer Arbeit zu berichten und auch unsere zukünftigen neuen Missionarskollegen zu treffen.



Kleine Minikapellen gibts hier in der katholischen Gegend sehr viel.



Open Air Gottesdienst der Gemeinde Künzelsau - wir waren als ganze Familie am Start.





Und dann stand schon Lucas 7ter Geburtstag vor der Tür und wollte kräftig gefeiert werden.



Hier waren die Kinder und ich beim Bezirksgottesdienst des SV Albstadt an einem Stausee während Lotze in Villingen-Schwenningen unterwegs war.



Kleine Erfrischung am Nachmittag



Es donnerte und trotzdem konnten wir diesen herrlichen Regenbogen sehen! Gottes Versprechen, dass keine Sinnflut mehr kommt - auch wenn es gerade sehr viel regnet und Unwetter hat - er hält sein Versprechen!





Gern wollen wir natürlich viele Freunde treffen - auch wenn wir zeitlich leider nicht alle unterbekommen. Diese Woche war Ellen zu Besuch bei uns. Sie war 2017-2018 für 6 Monate als Impactlerin bei uns in Japan und hat in dem Kindi von Len und Luca mitgearbeitet. So schön sie wieder zu sehen!


Da haben wir natürlich japanisch gekocht - Curry und Mabutofu.



Im April schon wurde mein jüngerer Bruder 40 - das wurde jetzt bei gelockerten Coronaregeln nachgefeiert mit einer Stocherkahnfahrt auf der Nagold.





Am nächsten Tag gings dann gleich weiter zum Reisedienst in die Stadtmission Rottweil
und dort auch zum Familientreffen mit Lotzes Familie, da sein Bruder Ulli dort Pastor ist.


Leckere Kirschen vom Kaiserstuhl :-)



Die Zeit hier ist sehr kurz und sehr gefüllt. Danke wenn Ihr für uns mitbetet, dass wir die Zeit gut einteilen können und auch immer wieder wenigstens ein bisschen zur Ruhe kommen, bevor es dann in 6 Wochen schon wieder zurück geht.

Noch haben wir keine Wohnung in Inagi - aber wir haben einen großen Gott, der auch heute noch Wunder tut und uns im August noch eine Wohnung schenken kann! Betet Ihr mit?