Montag, 28. Dezember 2020

Die letzten Wochen war viel los bei uns....

... und wir hatten manchmal gefühlt kaum Zeit zum Durchatmen!

Als erstes stand die Hochzeit meiner guten Freundin Mika an! Welche eine Freude, dass wir daran teilnehmen durften!


Sie hatte mich sogar gebeten eine Ansprache zu halten - welch eine Ehre! Die Vorbereitung war nicht ohne, aber dank meiner guten Freundin Kieko war die Rede am Ende in gutem Japanisch und die Leute hatten sogar was zu lachen :-) 



Ein Tag vor Mikas Hochzeit kamen sie an - die 6 Impactler aus Deutschland die 3 Monate hier sind um einen Jüngerschaftskurs zu absolvieren und praktisch mitzuhelfen. Lotze ist verantwortlich für die 4 Mädles und 2 Jungs und wird von einem anderen Missionar der MT:28 und unserem Team unterstützt.

Nach 2 Wochen Quarantäne durften sie hier zum ersten Mal raus :-)



Und dann gings auch gleich ans praktisch Mithelfen. Zusammen mit Grossens und Deglers haben sie eine Bamnbusschutz bei der Zentrale in Nakanoshima eingebudelt



und dort dann auch gleich noch alle Fenster der Zentral geputzt.







Bald darauf hatten sie die Chance an einem Festival in Ishikawa teilzunehmen. Coronabedingt war es das erste Festival seit langer Zeit und die weite Fahrt dorthin hat sich gelohnt. Es kamen über 700 Leute auf die beiden Festivals!







Auf der Rückfahrt machten sie einen kurzer Abstecher in ein sehr bekanntes Touriziel - Shirakawago.
Dort hat es noch viel alte traditionelle Häuser.



Aber auch bei den Kindern und mir war einiges los. Als Yakuin - sowas wie Elternvertreterin - im Kindergarten darf ich bei den Events mithelfen. Hier gab es eine traditionelle japanische Suppe - Suiton.

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Familienzeit - Radtour an Lotzes freiem Tag in einen nahegelegenen Park.



Weihnachtsplätzchen backen - dank der Hilfe von den 6 Impactlern waren wir an einem Mittag fertig -sonst hab ich da so manchen Abend damit verbracht.
Die Plätzchen haben wir an unsere Freunde und Bekannten mit einem Kalender verschenkt. So teilen wir deutsche Weihnachtstradition und Jesus mit ihnen :-)



Japanische Kultur - von meiner Freundin die geheiratet hat, bekamen wir ein paar Wochen später diese leckeren Birnen geschickt. Hier schenkt man den Gästen auch wieder was zurück, aber da wir an der Hochzeit schon was bekommen hatten, waren wir umso überraschter nochmal etwas zu bekommen und dazu noch so einen Leckerbissen.





Auch die Planungen und Überlegungen für Inagi gehen nebenher noch weiter. Hier bei einem Teamtreffen bei dem wir einen Persönlichkeitstest für unser Team ausgewertet haben. Sehr cool nochmal so manches neue gegenseitig voneinander kennenlernen zu können und so auch besser zu wissen wo unsere Stärken und Schwächen liegen und wir uns gegenseitig besser unterstützen können.



Pause .... 



Der japanische Herbst zeigt sich von seiner blühenden Seite...



Luce mit ihrer Freundin im Kindi beim Weben



Luca beim Cheerdance



Tolle Helfer beim Adventskalender vorbereiten für die 6 Impactler damit das Heimweh nicht zu stark wird...



Len hat seine Liebe für die Kanjis - japanische Schriftzeichen - entdeckt.


Auch dieses Jahr wieder Lucas Tanzaufführung im Kindi - die Letzte, was sie nach der letzten Aufführung - es gab insgesamt 3 - auch zum Weinen gebracht hat.



In Deutschland gab es dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte, dafür bei uns in der Gemeinde zum ersten Mal einen :-)
Lotze und das Team haben kräftig beim Vorbereiten und bei den beiden Durchführungen geholfen.

















Auch von unseren Freunden konnten wir wieder einige einladen - 2 Familien waren das erste Mal in einer Kirche. Andere sind gerne wiedergekommen.


Vor Weihnachten gab es dann noch einen weitern Einsatz in der Hongodai Kirche. Gräben ausputzen und Hecken schneiden. Wie gut das die Impactler so motiviert und eine echt lustige Truppe sind und sich nicht so schnell unterkriegen lassen.





Als Belohnung gab es ein leckeres Mittagessen bei Pastor Tsukii und seiner Frau.



Und dann stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Gemeinsam haben wir im Schülerheim gefeiert. Als wir ankamen, war schon alles toll hergerichtet.



Gekocht haben wir dann zusammen japanisch - Nabe. So was wie ein Eintopf was allen sehr lecker geschmeckt hat.





Nach dem leckeren Essen durften die Weihnachtslieder und Geschenke natürlich auch nicht fehlen.


Diese nette Beleuchtung steht bei uns zu Hause ums Eck an einer großen Baustelle - sehr zur Freude unsere Kinder.



Und heute durften wir noch unsere neues Visa abholen! Bisher hatten wir immer für 3 Jahre ein Visum bekommen, aber dieses Mal sogar für 5 Jahre ! Halleluja!



Manch einer hat sich vielleicht schon gewundert, warum er schon ne Weile keinen Rundbrief mehr von uns bekommen hat. Gerade als Lotze ihn fertig hatte, gab es bei der Liebenzeller Mission einige Umstellungen bezüglich Datenschutz. Wir können deswegen nicht mehr wie bisher die Rundbriefe verschicken. Wenn ihr aber weiter Interesse an uns und unserer Arbeit habt und unseren Rundbrief bekommen wollt, dann tragt Euch doch hier ein:



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