Montag, 20. April 2020

Taufe im Meer - Corona can`t stop moving Jesus - yeah!

Besonderes Wochenende

Ende März trafen wir uns als Gemeindegründungsteam zu einem besonderen Wochenende. Was das Wochenende so besonders machte, war kein grossartiges Ereignis, sondern einfach die Tatsache, dass wir uns in Zeiten von Corona noch so einfach treffen konnten. Darüber hinaus ist es aber jedesmal etwas Besonderes, wenn wir unseren zukünftigen Einsatzort "Inagi" erkunden und Pläne schmieden.
Mit Familie Gross und Ehepaar Degler haben wir die Gegend in und um Inagi besucht und weitere Schritte für das Gemeindegründungsprojekt geplant. Dabei konnten wir auch schon mit einigen Leuten ins Gespräch kommen und hören, welche Bedürfnisse die Menschen dort haben.


Wir freuen uns besonders, jüngere Missionare mit im Team zu haben, die sich voll in die Sprache und Kultur reinhängen. Wie man sieht, haben sie auch noch andere Qualitäten, die uns zugute kommen. :)

Kaffeekunst aus dem Hause Degler.
Das Kindi- und Schuljahr hat diese Jahr so ganz anders geendet wie sonst, was echt schade war und auch für Luca nicht ganz einfach. Zum Glück durften die Kinder nochmal kurz in den Kindergarten um sich wenigsten von ihren jetztigen Erzieherinnen verabschieden zu können und auch um zu erfahren, in welche Gruppe sie als nächstes kommen. Für Luca war der Abschied nicht einfach und nach dem Foto gab es dann eine ganze Weile Tränen...aber Gott ist gut und sie darf weiter mit ihrer besten Freundin in der Klasse bleiben und auch die neue Erziehrin kennt sie schon und mag sie.


Das für den Frühling typische "Kirschblütenschauen" durfte dieses Jahr leider auch nicht wirklich stattfinden. Parks mit vielen Kirschbäumen wurden geschlossen und auch bei uns am Fluss hingen Hinweise, dass man zwar im Laufen die Kirschblüten betrachten darf, aber sich bitte nicht wie sonst üblich niederlassen soll und auch nichts essen und trinken.
An einem Tag waren wir mit eine paar Freunden in einem kleinen Park- aber gross genug für social distancing um zu spielen und die Kirschblüte wenigstens ein kleines bisschen zu geniesen.


Die folgenden Bilder sind aus einem anderen Park der einfach nur wunderschön ist.




Tja und was macht man wenn man so lange "Ferien" hat und aber eigentlich nicht weggehen sollte?
Indoorcamping :-)



Und dann hat es doch tatsächlich auch noch an einem Sonntagnachtmittag geschneit...


Seit über 3 Jahren wohnen wir jetzt hier, aber es war immer schwierig für Len und Luca Freunde zu finden, aber dank Corona und der vielen Kinder die plötzlich immer draussen sind, hat Len 2 gleichaltrige Freunde gefunden und von einem das Waveboard fahren beigebracht bekommen.


Einer der beiden Jungs fühlt sich schon sehr heimisch bei uns und ist gerne überall dabei. Letzte Woche war er auch mal mit in der Kirche wo es ein Programm für Kinder gibt, deren Eltern arbeiten müssen. Ich war dort um zu helfen und da Len und Luca mit sind, wollte er auch mit. Er hatte ne gute Zeit und will wieder mal mit. Hoffentlich darf die Kinderkirche bald wieder starten....

Besondere Entscheidung

Durch die Corona Krise musste leider die Entscheidung fallen, dass unsere Impactlerin Lydia ihren Einsatz in Japan frühzeitig beendet und zurück nach Deutschland fliegt.
Zum Glück war noch soviel Zeit, dass sie ihre Wohnung gut aufräumen und sich von den Menschen verabschieden konnte, die ihr in der Zeit ans Herz gewachsen waren.
Wir sind sehr dankbar, für die Hilfe, die sie uns war und sind uns sicher, dass sie nicht das letzte Mal in Japan war.


Besondere Ostern

Dieses Jahr durften wir ganz besondere Ostern feiern. Für Len und Luca waren ihre Geschenke natürlich das Highlight. Tabea und ich durften uns über ein ganz anderes Geschenk freuen. 
Da in unserer Gemeinde die Gottesdienste nur noch im Internet zu verfolgen sind, wurden einige der geplanten Taufen ans, bzw. ins Meer verlegt. Aus verschiedenen Gründen durfte Lothar den Part im Meer übernehmen und insgesamt 6 Leute taufen. 
Das wirklich Besondere für uns ist, dass sich auch drei Freunde (Zwei Mütter und ein Vater) aus dem Kindergarten taufen ließen. Tabea kümmert sich schon länger besonders um die zwei Mütter. Das war echt genial, aber auch mit vielen Kämpfen und Anfechtung verbunden.
Dank der Neoprenanzüge war die Wassertemperatur gut erträglich. Ausser für den Vater der sich erst im letzten Moment für die Taufe entschieden hatte und deshalb keine Zeit mehr blieb, einen Anzug auszuleihen. :) 
So konnten die Täuflinge und wir ganz konkret die Auferstehungskraft Jesu erfahren und hatten wirklich Frohe Ostern.

Ein besonderes Geschenk für Len.
Ein besonderes Geschenk für Luca.

Ein ganz besonderes Geschenk für uns.

Besonderer Unterricht

Auch hier werden durch Corona die Einschränkungen immer deutlicher spürbar und immer mehr Geschäfte, Schulen, Kindergarten usw. bleiben geschlossen. Für Luca bleibt der Kindergarten bis auf Weiteres ganz geschlossen. Len hat noch an einem Tag in der Woche ein paar Stunden Unterricht. Die morgentliche Andacht gibt es nun auch per Zoom. 
Da er aber sowieso das Material der Deutschen Fernschule machen muss, wird es ihm zuhause nicht langweilig. Tabea auch nicht, da sie nun zusätzlich den Part von unserer Impactlerin Lydia übernommen hat und Len komplett unterrichten muss.

Morgenandacht per Zoom.
In unserem recht vollen Alltag tun kleine Pausen und Abwechslungen gut. Da Lotze zu einer Besprechung nach Nakanoshima musste, haben wir die Chance genutzt und sind mitgefahren.Len und Luca hatten viel Spass draussen bei herrlichem Wetter mit Elia und Malea und Rahel und ich haben neben Unkraut jäten versucht Hosea nicht aus den Augen zu verlieren.


Mittags gabs dann einen Spaziergang und danach "Fossilien" ausgraben auf der Terrasse.
Ein rundum gelungener Tag der uns in dieser besonderen Zeit gut getan hat.

Keiner weiss wie lang das noch so weitergeht, aber eins wissen wir - nichts geschieht was Gott nicht zulaesst!
Jesus is in control! Halleluja!

Wünschen Euch allen, dass ihr gerade jetzt ganz besonders Gottes Frieden spürt und erlebt und mit seiner Hilfe Euer ganzes Vertrauen in ihn setzten könnt!


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