Montag, 2. Dezember 2019

CPI, Zukunftsplanung und Trip nach Korea

Mitte November nahm Lotze zusammen mit den anderen Missionaren der Liebenzeller Misson und unserem "Chef" aus Deutschland - Dave Jarsetz- an der CPI Konferenz teil. CPI ist einen nationale Konferezn, zu der alle evangelikalen Missionen, Initiativen und Bewegungen in Japan eingeladen werden. Das Motto des Instituts lautet:"Advancing God´s Kingdom by mentoring leaders to be part of a movement that is multiplying churches that are multiplying disciples throught the power of the gospel (www.jcpinet)

Rund 600 Missionare, Pastoren, Gemeindegründer, Leherer und ihre Familien aus aller Welt nahmen teil und es war sehr ermutigend dieses Potential für Japan und Gottes Reich zu sehen.
Neben zahlreichen Fachreferaten, Bibelarbeiten, Workshops, Counseling-Angeboten und Gebetszeiten waren das leckere Essen und das abendliche Onsen eine perfekte Ergänzung.




Anschliessend an CPI setzten sich noch Vertrerter der Liebenzeller Mission, Allinanzmission und Marburgermisson für 2 Tage zusammen um zu überlegen und planen wie eine Zusammenarbeit in Zukunft aussehen könnte.

Anschliessend daran gings weiter mit 2 Tagen Planen, Überlegen und Beten wie es für uns als Liebenzeller Mission in Japan weitergeht und wo die nächste Gemeinegründung angegangen werden soll. Inagi heisst der Teilort Tokyos wo wir uns hingeführt sehen. Als Gründungsteam sind wir und Familie Gross angedacht und schon bald soll es mit verschiedenen Planungsschritten losgehen.


Aber vorerst sind wir noch voll in der Arbeit in der Gemeinde in Hongodai mit drin. Am letzten Wochenende sind wir zusammen mit ein paar anderen Kids und Lehrern von Lens Schule Noah zu deren Partnerschule Ihjada nach Korea geflogen. Schon lange wollten wir dieses Land mal besuchen und so war das eine tolle Gelegenheit Teil eines 13köpfigen Teams zu sein.
Früh morgens um 5 Uhr gings los.
Hier einfach mal ein paar kurze Eindrücke des 4 Tage Trips.




In Korea angekommen, hiess es für weitere 1,5 Stunden im Auto unterwegs zu sein, bevor es dann ein spätes Mittagessen gab und dann gleich anschließend zu einem Musical ging. Das Musical hatten Gemeindeglieder der "All Nations Gemeinde" eingeübt zu der die christliche Schule gehört. Obwohl wir nichts verstanden haben, war es sehr beeindruckend wie professionel das Ganze von Laien aufgeführt wurden! Echt Hammer was das an Gaben vorhanden sind in dieser Gemeinde!

 


Danach gings zu einem "leichten" Abendessen - Yakiniku - grillen auf dem Tisch.



Und anschließend in unsere Quartiere. Wir waren bei 3 Familien untergebracht und hatten so das Vorrecht Einblicke in Koreanische Familien zu bekommen. Unsere Familie hatte ein riesiges tolles Haus. Die 2 Jungs hatten ihre Zimmer für uns und Isan - eine Koreaniern aus unserer Gemeinde die als Übersetzterin mit dabei war - geräumt.

Am nächsten Morgen gings zum Gottesdienst. Viel Lobpreis, lautes Gebet und eine lange Predigt standen auf dem Programm.



Zum gemeinsamen Mittagessen gings in einen gemieteten Raum ein paar Gehminuten weg. Die Gemeinde ist gerade am planen eines neuen Gebäudes. Das alte ist schon abgerissen und deswegen sind sie gerade in Untermiete.



Nach einem weiteren Gottesdienst am Nachmittag gings an die Vorbereitungen fürs Kimichi machen am nächsten Tag. Kiloweise Chinakohl schneiden und salzen, anderes Gemüse waschen, sortieren....


Montag vormittag waren gemeinsamer Sport und Spiele auf dem Programm. Dank der Bewegung haben wir die eisigen Temperaturen kaum wahrgenommen und hatten viel Spaß zusammen.




Mittags gings dann ans eingemachte - Kimuchi zubereiten.

 

Unglaubliche Mengen an Chinakohl, Rettich, Lauchzwiebeln, irgendwelche grünen Blätter....


und wirklich unglaublich riesige Mengen des scharfen Gewürzes wurden gewaschen, geschnitten und dann miteinander vermischt.




Hier das Endprodukt - Kimuchi!



Und damit wir auch in Japan Kimuchi essen können, wurden 2 Packete fein säuberlich verpackt und sind mit uns auf die Reise gegangen. Ein Teil lagert jetzt in unserem Kühlschrank und wartet darauf gegessen zu werden und an Freunde verteilt zu werden.

Nach so viel Kimuchi musste am Flughafen erst Mal noch schnell ein Donut her :-)


Ganz besonders war für uns in dieser Zeit der Montag abend. Der Papa der Gastfamilie war extra nach Hause gekommen um uns zu sehen. Er arbeitet zwar nur 30 min weg von zu Hause kommt aber nur einmal die Woche nach Hause weil er soooo viel Arbeitet. Echt krass! Die Gastmama wünscht sich sehr, dass er mit in die Gemeinde kommt und Jesus ganz persönlich kennenlernt. 
Der Tag war super voll und wir kamen erst nach 22 Uhr nach Hause. Dort wurden wir mit weiterem Essen begrüßt und der Papa wartete schon auf uns. Die Kids sind ins Bett und wir hatten dann super schnell ein megatiefes Gespräch mit ihm. Er stellte viele Fragen und erzählte recht offen wie es ihm geht. Am Ende des Abends sprach er ein Gebet, dass er nicht mehr das Geld sondern Jesus anbeten möchte! Halleluja!
Da wurden uns so manche Angriffe die wir vor dem Abflug erlebt und so gar nicht verstanden hatten auf einmal klar, Jesus war so krass am wirken echt Hammer! Und auch Isan hat mit ihrem Übersetzungsjob richtig gute Arbeit geleistet! Praise the Lord!
Wird sind sehr gespannt zu hören wie es bei der Familie weitergeht! Gerne dürft ihr mit für sie beten!

Zu Hause angekommen, waren wir alle erstmal platt und haben den Mittwoch langsam angehen lassen. Ganz wichtig in Japan ist, dass man Omiyage - ein kleines Geschenk - mit von einer Reise bringt.



Das Einkauf der Geschenke hat Spaß gemacht und auch beim Verpacken hatte Luca viel Freude. Schön ist es dann die leuchtenden Augen der beschenkten Freunde zu sehen.
Und dabei echt dankbar zu sein, dass Gott uns soooo viele Freunde in unserer Zeit hier in Hongodai geschenkt hat. Echt wahnsinn. Und wir haben nur einem kleinen Teil was mitgebracht....

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