Wir sind gut gelandet und die ersten Tage waren schongut gefüllt!!!Aber bevor wir davon erzählen, noch kurz ein paar Bildervon Weihnachten.Dieses Weihnachten war eher ziemlich stressig, wie IhrEuch viellecht denken könnt. Lotze war dann auch noch krank, was das ganz nicht unstressiger gemacht hat.Aber wir haben alles geschafft :-)Am Heilig Abend war ich nachmittags mit meiner Schwägerinund Annika im Weihnachtsgottesdienst und abends habenwir alle zusammen - also auch meine Eltern, mein Bruder undder wieder einigermaßen fitte Lotze - auf den Hardthöfen Jesus´ Geburtstagsparty gefeiert.War echt sehr schön!
Am ersten Weihnachtsfeiertag kamen dann Lotzes Elternund sein Bruder Ulli mit Tabea, Tim und Joel.Das war auch richtig schön, aber auch schon ein bischentraurig, da wir Lotzes Eltern da zum letzten Mal für einelänger Weile gesehen haben.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag war dann fertig packen, putzen und weiter verabschieden angesagt. Abendskamen mein Bruder Daniel, Tanja und meine süßestenPatenkinder der Welt Annika und Vroni nochmal vorbei.Oh war das traurig als sie gingen. Abschied nehmen istganz schön ätzend.
Am Samstag gings dann morgens in der Früh um 7 los inRichtung Frankfurt. Meine Eltern haben uns gebracht.Am Flughafen kamen dann auch nochmal Ulli, Tabea, Timund Joel dazu.Da Lufthansa alles sehr genau nimmt und unser Taschen einbischen zu schwer waren, mußten wir nochmal aus bzw. umpacken. Tja, dann war halt das Handgepäck noch schwerer :-) Aber ansonsten war der Service sehr gut undnach 11 Stunden Flug sind wir in Japan gelandet.Was echt auch noch cool war, das es im Flugzeug Rouladenund Schwarzwälderkirschtorte zu essen gab. Ich hätte gernnochmal gern Rouladen gegessen und der Lotze steht vollauf Schwarzwäderkirsch. Gott ist doch echt cool!!!
Dort wurden wir am Flughafen von Dieter (Teamleiter in Japan),
seiner Frau Elisabeth und Andrea(mit ihr war ich vor 6 Jahren
in Japan) abgeholt. Mit unserem Gepäck gab es zum Glück
keine weiteren Probleme mehr. Um uns den Einstieg nicht
ganz so hart zu gestalten, gingen wir erstmal italienisch
Essen. War sehr lecker!
Unsere Wohnung ist echt schön - wir haben 3 Zimmer!!!
Echt hammer!!! Und unsere Kisten waren auch schon alle
da!
Am nächsten Tag trafen wir uns gleich mit Mariko - mit ihr
haben wir in Toronto für 2 Monate zusammen gewohnt undsie war gerade zu Besuch bei einer Freundin in Tokio. Das war echt richtig schön! Und was unser Herz ausserdem noch sehr
erfreut hat, ist, dass wir gleich einen Dönerstand entdeckt
haben. Wir beide essen Döner für unser Leben gern und
hatten uns schon damit abgefunden, dass es dieses leckere
Gericht hier bestimmt nicht gibt - und dann das!!!
Als nächstes führten sie uns dann in einen Laden in dem
es Haribo, Leibnizkekse, deutsche Schokolade... gibt.
Also wenn wir mal ganz furchtbar Heimweh bekommen....
Unterwegs mit Mariko und ihrer Freundin- das Mädel mit der grünen Jacke und weissen Tasche - sorry hab kein besseres Bild.
Am Dienstag war dann Shopping angesagte bei....
Da fühlten wir uns auch gleich heimisch und habenordentlich zugeschlagen. Ein neues Bettsofa, Geschirr, Küchenzeugs....
Diesem Schild kann man bei den Preisen in Japan leider nicht so Folge leisten. Bei den Preisen ist sparsam lebenwohl kaum möglich.
Waren anschließend noch Lebensmittel einkaufen undratet mal, was das hier alles gekostet hat.Wir waren schon ein bischen geschockt.
Knappe 60 Euro!!!Tja, Japan macht seinem Platz als viertteuerstes Landin Sachen Lebenshaltung alle Ehre. Da müssen wir unsnoch mächtig daran gewöhnen.Gestern war dann umräumen, auspacken, einräumen... angesagt.
Abends feierten wir mit den Schülerheimmitarbeitern, Gästen
aus Deutschland und Dieter und Elisabeth Silverster. Es gab lecker
japanisches Essen

und wir haben gleich von Dieter noch gelernt, wie man
Origamiherzen faltet. War ein lustiger und schöne abend - wenn
auch so ganz anders als unsere letzten Silvester.

Zum Abschluss schauten wir dann noch den
Silvesterpflichtsketch "Dinner for one" an.
Heut haben wir es ruhiger angehen lassen - chillig aus-
schlafen und dann ne Runde spazierengehen - dachten wir.
Daraus wurde aber eher ne kleine Wanderung. Wir sind dem
Fluss ums Eck hier entlangelaufen und über eine Brücke auf die
andere Seite und sind davon ausgegangen, dass da auch bald
wieder ne Brücke kommt, wo wir wieder zurück auf die andere
Seite kommen. Dem war leider ganz schön lange nicht so und ich
hatte auch schon ne Blase am Fuss, es wurde langsam dunkel und
auch kälter. Die erste Brücke die kam, ging nur bis zur Flussmitte,
die zweite war ne Bahnbrücke und die dritte nochmal ein gutes
Stück in der Ferne zu sehen. Also überlegten wir, wir könnten es ja
mit der S-Bahn versuchen, wieder nach Nakanoshim zu kommen.
Bei der Eisenbahnbrücke war dann auch ein Bahnhof unweit, aber
der Plan nur in Schriftzeichen und ausserdem in nem Stadion grad
irgendwas aus und viele viele Menschen um uns. Aber da Japaner
ja super nett sind, brachten wir in Erfahrung wie wir nach Hause
kommen und schafften es dann auch - sogar mit umsteigen zu einer
anderen Linie. Zum Glück hatten wir Geld eingesteckt.
Dank dieser Aktion sind wir wieder um eine interkulturelle Erfahrung
reicher:-)

Unterwegs bei unserem Spaziergang