Dienstag, 10. März 2020

Kick off...

Kick off - eine Konferenz Anfang Februar zur Vorbereitung von Olympia bei der sich Verantwortliche und Interessierte aus ganz Japan für 3 Tage getroffen haben. Auch Lotze war mit dabei. Er hatte unteranderem die Möglichkeit den Olympiaeinsatz vorzustellen, den die Liebenzeller Mission zusammen mit der Allianz Mission und MT:28 durchführt. Lotze ist für die Koordination der Einsätze hier vor Ort verantwortlich.



Die Tage waren gesegnete und Lotze konnte auch einige hilfreiche neue Kontakte knüpfen.



 
Am 20. Februar stand Lotzes 40ster Geburtstag an! Als Überraschung hatte ich seinen besten Freund eingeladen, der tatsächlich einen Tag vor Lotzes Geburtstag anreiste.
Sein Gesicht und die Freude hättet ihr sehen sollen... das waren die ganzen heimlichen Whats App Nachrichten usw. wert. Ehrlich gesagt war ich dann aber auch echt froh, als die ganze Geheimniskrämerrei vorbei war und wir es tatsächlich geschafft hatten, Lotze zu überraschen. Die gemeinsamen Tage waren super und gingen leider viel zu schnell vorbei.
Neben guten Gesprächen, Männerausflug nach Tokyo, zeigen was wir hier so machen und leckerem Essen waren wir auch gemeinsam Mitbringsel shoppen, die unsere Kids mal vorgetestet haben:-)






Die Pflaumenblüte läutet so langsam den Frühling ein und auch die ersten frühen Kirschen sind am Start, neben allen möglichen anderen Blütenzweigen, Büschen... es tut so gut die Natur wieder erwachen zu sehen, die Vögel zwischtern zu hören...

Am gleichen Tag an dem Lotzes Freund wieder geflogen ist, sind wir nach Okutama zum jährlichen Missionarstreffen. Dieses Mal kamen Matthias und Kathrin Meister - er ist der Akademische Leiter der ITA - um die Tage mit uns zu verbringen.
Die geistlichen Impulse waren wirklich ermutigend und wir sind ermutigt und gestärkt wieder nach Hause gefahren.




Dort konnten unsere Kids nochmal einen Tag in Schule und Kindi gehen, bevor diese dann wegen Corona geschlossen wurden. Tja uns seitdem mach ich mit Len das Fernschulprogramm zu Hause, beschäftige Luca nebenher, schau dass wir dann auch noch was zum Mittagessen auf dem Tisch haben, der Haushalt will auch gemacht werden und die Nachmittage sind dann auch noch zu füllen mit Freunde treffen....von Langeweile also keine Rede.

Es ist echt erstaunlich wie wenig los ist, wenn man unterwegs ist... hier hab ich ein geschlossenes Spielcenter gesehen, die Büchereien sind zu und auch die sonst gern besuchten Spielhäuser... Andrerseits erstaunlich, wieviele Kinder hier bei uns in den Hochhäusern plötzlich draussen spielen, die wir sonst kaum sehen :-)

Heute wollte ich mir einen Arztterimin holen - dabei hat mich die Sprechstundenhilfe dann freundlich darauf hingewiesen, dass sie zur Zeit nur telefonisch Termine vereinbaren dürfen wegen dem Coronavirus. Als ich ihr dann gesagt hab, wie schwer es immer noch für mich ist am Telefon Termine auszumachen, war sie dann doch so freundlich und hat mir gleich einen Termin gegeben. 

Verrückte Welt zur Zeit.

Wie gut zu wissen, dass wir in Gottes Hand sind und nichts passiert, was er nicht zu lässt.
Wir merken wie er uns Frieden gibt in dieser Unruhigen Zeit und wie wir darüber auch mit unseren japanischen Freunden sprechen können. 

Len hat letztens einfach so seinen Taufvers aufgeschrieben :
 

Amen dazu - Jesus das Licht der Welt das auch kein Coronavirus auslöschen kann!

Sonntag, 12. Januar 2020

Teil 2 von "Der Rest von 2019 und wie 2020 began..."

Ok - hier gehts also tatsächlich weiter!
Nachdem zuerst Luca mit Magendarm flach lag und dann ich, konnte doch tatsächlich auch noch unsere private Weihnachtsfeier starten.

Da hier der 24ste ein ganz normaler Werktag ist, haben wir uns mit Lydia und Jenny zusammen ein leckeres Mittagessen im Restauraut gegönnt.




Zu Hause wurde es dann etwas wehinachtlicher und auch Suon - ein koreanische Englischlehrerin aus dem Kindi - kam noch dazu.

 



 Dank unserer Gäste und der Tatsache dass es schon früh dunkel wird, haben wir es dieses Jahr mit der Bescherung tatsächlich bis zum frühen abend rauszögern können. Dann war die Freude der Kids aber um so größer :-)


Am 25.12. war dann noch eine Weihnachtsfeier von der Kirche die dieses Jahr die Jugend geplant und durchgeführt hat.

 

Und am 26.12. dann last but not least noch eine deutsche Weihnachtsfeier in Nakanoschima mit eine paar von unseren Missionarskollegen.


Bei einem kurzen Zwischenstop auf dem Heimweg bei Ikea - hat Jesus uns noch diesen tollen neuen Weihnachtsbaum geschenkt. Der alte war doch etwas klein... und der neue stand voll dekoriert da und wir konnten ihn so mitnehmen für umgerechnet ein bisle mehr als 10 Euro. Unreduzierter Preis wäre mit der Deko wohl um die 100 Euro gelegen. Das war ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für uns über das wir uns hammermäßig gefreut haben.

In den Ferien war dann auch so einiges los. Hier waren wir bei Freunden eingeladen zum Takoyakiessen - Tintenfischbällchen. Mittags gabs zum Kaffee dann die Bällchen gefüllt mit Süßigkeiten anstatt mit Tintenfisch:-)


Ein weiteres tolles Geschenk von Jesus ist Lens neuer gebrauchter Schreibtisch aus dem Recycleshop. Hatte an einem Sonntag so den Eindruck, dass wir heute noch in einem bestimmten Recycleshop vorbeischauen sollten und da stand er - für knapp einen Euro. 

Len hat ihn zusammen mit Lotze noch etwas verschönert

Am letzten Tag im Jahr waren wir mit Freunden in einem tollen Park mit Kletterparcour im Wald.

 

Die Temperaturen waren frühlingshaft und wir hatten viel Spaß zusammen



Neues Jahr - neue Herausforderungen

Nach manchen Exkursionen, Analysen, Beobachtungen und viel Gebet fiel Ende November in unserem Leitungsteam die Entscheidung, wo wir als nächstes eine neue Gemeinde gründen werden. In Inagi, einem Vorort Tokios und nur 15 Minuten von unserer Missionszentrale in Nakanoshima entfernt, wollen wir gemeinsam mit Familie Gross das neue Gemeindegründungsprojekt beginnen. Am 3. Januar ging es los mit unserem ersten offiziellen Treffen des Gemeindegründungsteams. Da ich -Tabea - und die Kids noch nicht direkt vor Ort gewesen waren, haben wir gemeinsam mit den neu angereisten Missionaren Lara und Stefan Degler bei einem Spaziergang die Gegebenheiten genauer inspiziert und uns dann zurück in Nakanoshima weitere Gedanken gemacht und Termine für weiter Treffen festgelegt.
Danke wenn ihr besonders hierfür mitbetet. Noch sind wir in der Arbeit in Hongodai voll drin und da schon immer wieder in die Zukunft zu denken und zu planen ist nicht immer leicht. Noch bis Ende August ist Lotze voll in der Gemeinde drin und wird aber dann seine Arbeit hier beenden um sich dann mehr und mehr der Gemeindegründung und evtl. einem Impacteinsatz widmen. Umziehen werden wir aber erst nächstes Jahr wenn Luca ihren Kindi und Len die 2te Klasse abgeschlossen haben.





Am ersten Sonntag im neuen Jahr gabs dann auch gleich das erste Festival mit Reiskuchen klopfen und essen, typischen Neujahrspielen...


Momentan ist ein Team von YWAM Kanada hier, um die Gemeinde und die Missionsarbeit zu unterstützen. Letzte Woche war Lothar bei einem Einsatz mit ihnen in Kamakura (ganz hier in der Nähe) am Strand dabei. Dort hat eine Gruppe einfach Lobpreislieder gesungen und die Anderen sind rumgelaufen und haben mit Leuten geredet. Es war erstaunlich, wieviele Leute sich über die Musik gefreut haben, mit uns geredet oder für sich beten lassen haben. 
 




Gestern war dann unser Sportgeist gefragt. Letztes Jahr ist Lotze noch als einziger aus unserer Familie mitgelaufen beim Sakae-Ku-Road-Race - dieses Jahr waren Len und ich auch am Start. Meine beiden Kindimamafreundinnen und deren Kids sind auch mitgelaufen.
Die Kids 1,5 km, wir 3.5 km und Lotze 10km. Ein Papa der mit Lotze laufen wollte, hatte sich leider diese Woche das Bein verletzt und konnte nur zu schauen. Insgesamt waren wir 40 Leute die über den Laufclub unserer Sportmissionare angemeldet waren.


Vor Lens Schule "Noah" standen die besten Anfeurer der ganzen Strecke - viele aus der Gemeinde waren gekommen und die Stimmung war super - was auch die anderen Läufer beeindruckt hat ( insgesamt ca. 1300 Läufer).






Nach dem Rennen gabs Suppe und Zuckerwatte für uns und noch eine gemeinsame gute Zeit.

Wow - da war ja einiges los. Danke für all Euer Interesse an uns und unserer Arbeit!
Super wenn ihr weiter mit am Ball bleibt und auch für uns betet!

Der Rest vom 2019 und wie 2020 begann....

Diesen Zustand meines Reifens traf ich eines morgen an, als ich mit Luca in den Kindi fahren wollte...da sind wir wohl schon zuviel gefahren mit diesem Reifen - und die Vorbesitzerin auch. Zum Glück war das Auto auch da und Luca konnte trotzdem in den Kindi gehen. Zurück, hab ich das Fahrrad zur Werkstatt gebracht und dabei unterwegs mal wieder eine Nachbarin aus dem Haus getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte.
Sie erzählte, dass sie deutschen Tee hat, den sie nicht mag und fragte ob sie ihn uns geben darf. Gerne hab dich das bejaht. Mittags hing er dann auch schon an der Tür. Wie sich das hier in Japan so gehört, schenkt man was zurück. Und so bin ich ein paar Tage später hoch zu ihr, um selbstgebackene Brötchen vorbeizubringen. Sie hat sich sehr gefreut und mir dann im Gespräch erzählt, dass sie auch Christ ist! Das hat mich mega gefreut! Ihre Kinder sind im ähnlichen Alter wie unsere und mit jemand im gleichen Haus zu wohnen, der mit zur großen Familie Gottes gehört ist einfach super! Bin gespannt, was Gott daraus noch macht.

Gesehen auf dem Weg Len von der Schule abzuholen und für lustig befunden

Und dann stand auch schon die Weihnachtssaison vor der Tür! Len hatte zusammen mit den anderen Schülern von Noah einen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Illumination - zu gut deutsch der Weihnachtsbeleuchtung - am Hongodai Bahnhof.

Bei eisigen Temperaturen gabs Handglockenmusikstücke und auf verschiedenen Sprachen "Frohe Weihnachten" als Gruss für die umstehenden Zuschauer. Die Stadt Hongodai verteilte umsonst Suppe und Lotze machte mit seinen Helfern "Taiyaki" - mit süßem Bohnenmuss gefüllte Waffelkuchen in Form eines Fisches.

Die 2 Familys - Hauskreise - in denen Lotze mit dabei ist, veranstalteten gemeinsam einen große Weihnachtsparty an der es Essen aus verschiedenen Ländern gab. 


Brottannenbäume waren mein Beitrag

Mit all diesen tollen Menschen hatten wir einen super Abend mit Lopbreis, einer kurzen Message, leckerem Essen und einem lustigen Geschenkeaustauschspiel. 

Gleich am nächsten Tag stand Lucas Tanzaufführung im Kindi auf dem Programm. Letztes Jahr stand sie nur stolz auf ihr süßes Kleid auf der Bühne und hat nicht mitgetanzt - dieses Jahr war sie voller Elan dabei. Zu Hause hat sie jeden Tag kräftig geübt, so dass wir das Lied schon fast nicht mehr hören konnten :-) Aber es hat sich gelohnt durchzuhalten - sie und ihre Freunde habens super toll gemacht!




Weihnachtszeit - Geschenkezeit. Seit wir hier sind, verschenke ich jedes Jahr ein paar Plätzchen mit Kalender und einem Flyer über die wahre Weihnachtsbedeutung, an unsere Freunde und Bekannten. Diese Jahr hab ich mich zum ersten Mal an Lebkuchenmänner gewagt und es hat richtig Spaß gemacht.

Ein Abend haben Lydia und ich die guten Männer verschönert - hier vorher

hier nach getaner Arbeit

Zusammen mit einer Freundin und ihrer Tochter haben wir an einem Samstag auch noch Ausstecherle gemacht und auch hier war das Dekorieren einen besondere Freude.


Weihnachtsfeier die Nächste - in Lens Schule. Schon lange waren die Grundschüler am Üben eines Theaterstückes über David und Goliath und jetzt wurde es endlich aufgeführt. Len als David sah im Vergleich zu Goliath wirklich klein aus :-)


Auch hier lecker Essen, tolle Spiele, bewegende Message und viel Spaß

Nachdem morgens Lehrer und Elternputzen in Noah angesagt war, bei der ich nach dem gemeinsamen Mittagessen noch eine Andacht halten durfte, war dann mittags die Weihnachtsfeier in der Kinderkiche angesagt. Auch hier hatte sich Len für das Theaterstück gemeldet und war natürlich mächtig aufgeregt.

120 Kinder waren gekommen und mit den mitgekommenen Eltern, waren wir bei den 150 erbeteten Teilnehmer. Auch dieses Jahr konnte ich wieder viele im Kindi einladen und so waren bestimmt fast 1/3 der Kids aus dem Kindi mit ihren Geschwistern und Freunden. Wie schön! Einige waren letztes Jahr schon da, andere waren zum ersten Mal da.

Süßigkeitenpause

So und jetzt sind alle weiteren gespeicherten Bilder einfach weg.... mal schauen ob ich sie retten kann aber dann wahrscheinlich in einem neuen Post....













Montag, 2. Dezember 2019

CPI, Zukunftsplanung und Trip nach Korea

Mitte November nahm Lotze zusammen mit den anderen Missionaren der Liebenzeller Misson und unserem "Chef" aus Deutschland - Dave Jarsetz- an der CPI Konferenz teil. CPI ist einen nationale Konferezn, zu der alle evangelikalen Missionen, Initiativen und Bewegungen in Japan eingeladen werden. Das Motto des Instituts lautet:"Advancing God´s Kingdom by mentoring leaders to be part of a movement that is multiplying churches that are multiplying disciples throught the power of the gospel (www.jcpinet)

Rund 600 Missionare, Pastoren, Gemeindegründer, Leherer und ihre Familien aus aller Welt nahmen teil und es war sehr ermutigend dieses Potential für Japan und Gottes Reich zu sehen.
Neben zahlreichen Fachreferaten, Bibelarbeiten, Workshops, Counseling-Angeboten und Gebetszeiten waren das leckere Essen und das abendliche Onsen eine perfekte Ergänzung.




Anschliessend an CPI setzten sich noch Vertrerter der Liebenzeller Mission, Allinanzmission und Marburgermisson für 2 Tage zusammen um zu überlegen und planen wie eine Zusammenarbeit in Zukunft aussehen könnte.

Anschliessend daran gings weiter mit 2 Tagen Planen, Überlegen und Beten wie es für uns als Liebenzeller Mission in Japan weitergeht und wo die nächste Gemeinegründung angegangen werden soll. Inagi heisst der Teilort Tokyos wo wir uns hingeführt sehen. Als Gründungsteam sind wir und Familie Gross angedacht und schon bald soll es mit verschiedenen Planungsschritten losgehen.


Aber vorerst sind wir noch voll in der Arbeit in der Gemeinde in Hongodai mit drin. Am letzten Wochenende sind wir zusammen mit ein paar anderen Kids und Lehrern von Lens Schule Noah zu deren Partnerschule Ihjada nach Korea geflogen. Schon lange wollten wir dieses Land mal besuchen und so war das eine tolle Gelegenheit Teil eines 13köpfigen Teams zu sein.
Früh morgens um 5 Uhr gings los.
Hier einfach mal ein paar kurze Eindrücke des 4 Tage Trips.




In Korea angekommen, hiess es für weitere 1,5 Stunden im Auto unterwegs zu sein, bevor es dann ein spätes Mittagessen gab und dann gleich anschließend zu einem Musical ging. Das Musical hatten Gemeindeglieder der "All Nations Gemeinde" eingeübt zu der die christliche Schule gehört. Obwohl wir nichts verstanden haben, war es sehr beeindruckend wie professionel das Ganze von Laien aufgeführt wurden! Echt Hammer was das an Gaben vorhanden sind in dieser Gemeinde!

 


Danach gings zu einem "leichten" Abendessen - Yakiniku - grillen auf dem Tisch.



Und anschließend in unsere Quartiere. Wir waren bei 3 Familien untergebracht und hatten so das Vorrecht Einblicke in Koreanische Familien zu bekommen. Unsere Familie hatte ein riesiges tolles Haus. Die 2 Jungs hatten ihre Zimmer für uns und Isan - eine Koreaniern aus unserer Gemeinde die als Übersetzterin mit dabei war - geräumt.

Am nächsten Morgen gings zum Gottesdienst. Viel Lobpreis, lautes Gebet und eine lange Predigt standen auf dem Programm.



Zum gemeinsamen Mittagessen gings in einen gemieteten Raum ein paar Gehminuten weg. Die Gemeinde ist gerade am planen eines neuen Gebäudes. Das alte ist schon abgerissen und deswegen sind sie gerade in Untermiete.



Nach einem weiteren Gottesdienst am Nachmittag gings an die Vorbereitungen fürs Kimichi machen am nächsten Tag. Kiloweise Chinakohl schneiden und salzen, anderes Gemüse waschen, sortieren....


Montag vormittag waren gemeinsamer Sport und Spiele auf dem Programm. Dank der Bewegung haben wir die eisigen Temperaturen kaum wahrgenommen und hatten viel Spaß zusammen.




Mittags gings dann ans eingemachte - Kimuchi zubereiten.

 

Unglaubliche Mengen an Chinakohl, Rettich, Lauchzwiebeln, irgendwelche grünen Blätter....


und wirklich unglaublich riesige Mengen des scharfen Gewürzes wurden gewaschen, geschnitten und dann miteinander vermischt.




Hier das Endprodukt - Kimuchi!



Und damit wir auch in Japan Kimuchi essen können, wurden 2 Packete fein säuberlich verpackt und sind mit uns auf die Reise gegangen. Ein Teil lagert jetzt in unserem Kühlschrank und wartet darauf gegessen zu werden und an Freunde verteilt zu werden.

Nach so viel Kimuchi musste am Flughafen erst Mal noch schnell ein Donut her :-)


Ganz besonders war für uns in dieser Zeit der Montag abend. Der Papa der Gastfamilie war extra nach Hause gekommen um uns zu sehen. Er arbeitet zwar nur 30 min weg von zu Hause kommt aber nur einmal die Woche nach Hause weil er soooo viel Arbeitet. Echt krass! Die Gastmama wünscht sich sehr, dass er mit in die Gemeinde kommt und Jesus ganz persönlich kennenlernt. 
Der Tag war super voll und wir kamen erst nach 22 Uhr nach Hause. Dort wurden wir mit weiterem Essen begrüßt und der Papa wartete schon auf uns. Die Kids sind ins Bett und wir hatten dann super schnell ein megatiefes Gespräch mit ihm. Er stellte viele Fragen und erzählte recht offen wie es ihm geht. Am Ende des Abends sprach er ein Gebet, dass er nicht mehr das Geld sondern Jesus anbeten möchte! Halleluja!
Da wurden uns so manche Angriffe die wir vor dem Abflug erlebt und so gar nicht verstanden hatten auf einmal klar, Jesus war so krass am wirken echt Hammer! Und auch Isan hat mit ihrem Übersetzungsjob richtig gute Arbeit geleistet! Praise the Lord!
Wird sind sehr gespannt zu hören wie es bei der Familie weitergeht! Gerne dürft ihr mit für sie beten!

Zu Hause angekommen, waren wir alle erstmal platt und haben den Mittwoch langsam angehen lassen. Ganz wichtig in Japan ist, dass man Omiyage - ein kleines Geschenk - mit von einer Reise bringt.



Das Einkauf der Geschenke hat Spaß gemacht und auch beim Verpacken hatte Luca viel Freude. Schön ist es dann die leuchtenden Augen der beschenkten Freunde zu sehen.
Und dabei echt dankbar zu sein, dass Gott uns soooo viele Freunde in unserer Zeit hier in Hongodai geschenkt hat. Echt wahnsinn. Und wir haben nur einem kleinen Teil was mitgebracht....