Mittwoch, 15. November 2017

Oktober

Familienzuwachs 
 
Die nette junge Dame auf dem Bild (außer Tabea und Luca :-) ) heißt Ellen und ist seit dem 30. September unser neues Familienmitglied. Ellen kommt im Rahmen des „Impact“ Programms der Liebenzeller Mission und wird für mindestens ein halbes Jahr bei uns mitarbeiten, mitleiden, mitfeiern…
Das Impact Programm sendet junge Leute in die ganze Welt, um die Missionare der Liebenzeller Mission zu unterstützen. ( http://www.impact-einsatz.de/ ) Für uns ist es das erste Mal, dass wir direkt für einen „Impi“ verantwortlich sind. Ellen wird vor allem in dem Kindergarten mitarbeiten, den auch Len besucht. Deshalb wohnt sie auch nicht bei uns, sondern neben dem Haus der Kindergartenleiterin. Ihre Wohnung teilt sie sich mit Yu aus Mexiko, die ebenfalls für ein halbes Jahr einen Einsatz in dem Kindergarten macht. Zudem wird sie uns in Familie und Gemeinde unterstützen.
Wir sind gespannt darauf, wie Gott Ellen in den nächsten Monaten gebrauchen wird und freuen uns auf die gemeinsame Zeit. 

Festival Training 
In den letzten Posts haben wir ja schon von den Festivals berichtet, die von der Kirche veranstaltet werden. Als Vorbereitung für das letzte Festival, hat der Jugendpastor mit den Schülern der Gemeindeschule einen kleinen Workshop durchgeführt. Unter anderem haben wir ausprobiert, wie man mit einem Riesenball Volleyball spielen kann und ich konnte einen kleinen Graffiti-Workshop geben. Auf dem steinigen Boden blieb der Ball leider nicht lange von Löchern verschont. Trotzdem hat es einige Zeit gedauert, die ganze Luft wieder aus dem Ball zu bekommen.






IKEA Rallye
Da es ganz in der Nähe des Schülerheims der Liebenzeller Mission einen IKEA gibt, haben wir vor kurzem den Teenkreis einfach dort hin verlegt. Die Teens mussten durch den ganzen Laden flitzen und verschiedene Aufgaben erledigen. Zur Belohnung gabs das obligatorische Softeis.


 Von anderen lernen 
Unserer Kirche ist es wichtig, von anderen zu lernen und gute Kontakte zu anderen Kirchen zu pflegen. Deshalb haben wir als Leitungsteam der "Yamato Calvary Chapel" einen Besuch abgestattet. Die Kirche ist etwa doppelt so gross wie unsere und es war sehr interessant zu sehen, wie die Kirche organisiert ist und welche verschiedenen Arbitsbereiche sie haben. 
Am eindrücklichsten war für mich, dass man CD's kaufen kann, auf denen nur Witze vom Hauptpastor drauf sind. :-)



 


(Regen-) Festival

Mitte oktober fand auf dem Gelände der Fussballschule wieder mal ein Festival statt. Dazu haben wir im Vorfeld viele Einladungen in der Umgebung verteilt. Trotz des Regens kamen viele Besucher und haben die Stände, Spiele, das Theaterstück und kostenlose Essen sichtlich genossen.

 




 

Leadership Retreat
Neben den wöchentlichen Sitzungen trift sich das Leitungsteam der Gemeinde zu einer längeren Klausurtagung. Ich (Lothar) konnte wieder mit dabeisein und gemeinsam wurde das nächste Jahr und die weitere Zukunft geplant. Teilweise ging es schon um 6:30 Uhr los und dauerte bis 21:00 Uhr abends. Natürlich ging alles auf Japansich, weshalb mir abends ordentlich der Kopf qualmte. Natürlich geht sowas nicht ohne Anfechtung ab, was besonders Tabea zuhause mit den Kindern abbekommen hatte.



 

Montag, 13. November 2017

Dies und das...


.... ist los bei uns. Ein Post von Lotze liegt schon ein paar Tage angefangen im Entwürfefach - mal schauen ob ich meinen schneller fertig bekomme :-)


Es ist echt immer einiges los und die Erkältungszeit hat Einzug gehalten und läßt Nächte kurz und Tage lang werden...
Hier noch ein paar Eindrücke der letzten Wochen.

Lens Freunde und Mamas waren ja bei der Graffitieaktion an der Kirche und wollten dann das vollendete Kunstwerk auch sehen und sind allesamt nochmal einen Mittag mit an die Kirche gekommen. Wir haben gemeinsam gepicknickt dort und die Kids hatten viel Spaß beim Spielen und wollen gerne wieder kommen.:-) Allein schon deswegen hat sich der
Joypark gelohnt :-) 

 


Len hat auch im Kindi sehr viel Spaß mit seinen Freunden - was echt einfach nur toll ist! Ein Riesengeschenk Gottes und eine fette Gebetserhörung!

 Regen hat den Sandkasten in einen Matschteich verwandelt an dem alle nach offiziellen Kindischluss nochmal richtig viel Spaß hatten. Len wohl auch schon während der Kindizeit da seine Ersatzklamotten schon alle aufgebraucht waren und er eine Hose vom Kindi anhatte....:-)
 
 
Geburtstagsgeschenk für Lens besten Freund Haru von einem anderen Kindifreund. Das gibt in ein paar Monaten Hirschkäfer.
Wir haben ihm und seiner Schwester lieber eine Kinderbibel geschenkt, die sie wohl gerne vorgelesen bekommen.  

                

Und hier war Lucas großer Tag. Anmeldung im Kindergarten der im April dann für sie startet!
Nach ausfüllen eines Wisches, dass wir gerne Anmeldeunterlagen hätten, diese Unterlagen dann an einem festgelegten Tag im Kindi abholen, einer Infoveranstaltung, dem Ausfüllen der gesamten Unterlagen und am besagten Tag einem morgendlichen Anruf, an dem uns bestätigt wurde, dass wir kommen dürfen, gingen wir "relativ" unbekümmert zu Lucas Kindianmeldung. 
Als ich dann die erste Mama traff, die total schick angezogen war und dann auch die andern sah, war ich nicht mehr ganz so umbekümmert in meiner Jeans und so gar nicht schick. Die Papas waren oft im Anzug und Hemd da. Der von mir schnell herbeigerufene Lotze konnte da auch nicht mithalten, war aber wenigstens dabei.
Nachdem wir unseren sorgfältig ausgefüllten Anmeldebogen abgegeben hatten, hiess es warten. Dann gab es ein kurzes Vorstellungsgespräch für Luca. Aber da der Yajimakindergarten einfach nur toll ist, sollte sie nur mit ja auf ihren vorgelesenen Namen antworten und das Tier auf der selbst ausgesuchten Bildkarte benennen. Sie war etwas zögerlich was aber auch kein Problem war und bekam zur Belohnung trotzdem wie alle anderen Wasserfarben geschenkt.
An der nächsten Station durften wir dann unsere knapp 850 Euro Aufnahmegebühren - und das sind nur Aufnahmegebühren - mehr nicht - loswerden.  Dann gings weiter zum Bestellen der notwendigen Kleider und sonstigen Utensilien. Gott sei Dank bekommen wir über einen vermittelten Kontakt gebrauchte Sachen und können so eine Menge Geld sparen. Gott ist gut! Im Februar gibts dann noch einen Probekinditag an dem die Eltern teilweise dabei sein dürfen aber die Kids auch schon mal ein bisschen alleine in ihrer neuen Gruppe sind. 
Ganz schön anders als in Deutschland die Vorgehensweise - aber nicht besser oder schlechter - einfach anders :-)
Luca freut sich schon wenn sie dann ab April zusammen mit Len in den Kindi darf! Hoffen wir, dass das so bleibt :-)



Im Frühsommer hat Len Süßkartoffeln angepflanzt und jetzt durften sie diese auch selber Ernten.

Und 2 Tage später eine leckere japanische Süßigkeit daraus machen.

Und dann war es endlich soweit - das über Wochen wegen Regen verschobene Sportfest - die sogenannte Undokai - konnte stattfinden. Wochenlang hatten die Kinder viel geübt und waren dann nochmal Wochen geduldig bis sie endlich zeigen konnten was sie so drauf haben. Und das war einiges! Das Programm ging von 9.30 Uhr morgens bis 15.30 Uhr nachmittags mit nicht mal einer Stunde Mittagspause. 


Auf dem Hinweg....

 


Nicht nur die Kinder waren gefordert, auch wir Eltern waren eingespannt z.b. beim Seilziehen der Mütter und Väter gegeneinander, Tanzen mit den Kids, Bälle werfen mit den Kindern.....
Ein rundum gelungener und spaßiger Tag! Und wir sind nach wie vor fasziniert wie diszipliniert die Kinder mitmachen und wie krass die Erzieherinnen sich einbringen. Da steckt echt volles Engagement und viel Liebe dahinter!

Geschafft - sogar eine echte Medaille gabs und ein Geschenk.

Zum wohl letzten Feuerwerk für dieses Jahr sind wir dann noch mit Ellen losgezogen. Und es gab nicht nur Feuerwerk sondern ein ganzes Fest dazu. Ein kleines nur, aber auf der Festbühne war einiges geboten. Besonders die Trommler hatten es Len, aber auch mir, angetan. Es wurde nicht nur getrommelt sondern es war auch eine richtige Choreographie dabei. Echt faszinierend.


 Und um auch ein bisschen deutschen Brauchtum zu betreiben, haben wir mit Ellen zusammen aus Tetrapacks Laternen gebastelt und sind am 11.11. abends zusammen losgezogen und haben uns anschließend bei Punsch und Weckmännern gestärkt.
 
 


 

Und last but not least gab es gestern in der Gemeinde die alljährliche Segnung für alle Kinder. Die Japaner gehen sonst an den Schrein um ihre Kinder segnen zu lassen, bei uns war es eben in der Kirche. 4 Pastoren  standen vorne und beteten für jedes einzelen Kind! Echt toll! Und für die Kids gab es dann noch ein kleines Geschenk.


Mittwoch, 4. Oktober 2017

"Unsere Kirche soll schöner werden"
 
Der Spielplatz "Joy Park" konnte ja letztens offiziell eröffnet werden. Da die Hasuwand daneben allerdings nicht so ansehnlich war kam die Idee auf, der Fasade ein neues Aussehen zu verpassen. 
Dem war ich nicht gerade abgeneigt. Da die Fläche doch recht gross ist, habe ich "Afleru" aus Osaka gefragt, ob er nicht Lust hätte, mir dabei zu helfen. Mit ihm habe ich letztes Jahr in Osaka schon die Wand einer Kirche gestaltet. Interessanterweise hat er gerde am Tag davor zu Gott gesagt, dass er gerne mal wieder eine grössere Wand bemalen würde. 
Im Vorfeld haben der Verantwortliche für die Kinderkirche und ein paar Männer aus der Gemeinde mit Gerüst und Grundierung alles gut vorbereitet. So konnten wir dann einfach loslegen und waren nach zwei Tagen auch fertig. 
Am zweiten Tag kamen auch Lens Kindergartenfreunde mit ihren Mamas vorbei und haben den Nachmittag auf dem Spielplatz verbracht. 
Auch wenn Graffiti bestimmt nicht jedermanns Geschmack trifft, so waren die Reaktionen aus der Gemeinde sehr positiv und die Leute freuen sich über die bunte Wand und die neue Atmosphäre.


Nicht gerade ansehnlich.
Gut vorbereitet.
Und los gehts.
 


 

 
 
Feierabend
 

Len hat um die Ecke sein erstes illegales Graffiti gesprüht. :-( (Hoffentlich auch das Letzte. :-) )

Und fertig.

"Ist das Kunst oder kann das weg?" Die ganze Wand mit dem Schriftzug "Joy Park".

Dienstag, 19. September 2017

Tako-yaki Party

Gestern wurden in einer Family, in der Lothar mitarbeitet, zwei Leute verabschiedet. Deshalb gab es eine Tako-Yaki Party. Tako-Yaki sind Teigbällchen mit Oktopus-Stückchen, die es oft bei Strassenfesten oder vor Bahnhöfen zu kaufen gibt.
Wenn man die entsprechende Backform hat, kann man Tako-Yaki auch sehr gut selbst machen und sich nebenbei sehr gut unterhalten.
Zum Schluss wurde auch eine Runde "Russiches Roulette" gespielt. Dafür wurden einige Teigbällchen zusätzlich mit Tabasco Sauce, Senf oder Wasabi befüllt. Die Männer durften sich jeweils eine Kugel auswählen und die Frauen mussten am Gesichtsausdruck erraten, wer die speziellen Tako-Yaki erwischt hatte. :)  

Tako-Yaki
Tako-Yaki Backform
voilà.
Nicht gerade die typischen Zutaten fürs Russiche Roulette.