Dienstag, 14. März 2017

Welcome

Welcome to Japan
Seit Ende November sind wir wieder in Japan und wurden schon am Flughafen freundlich willkommen geheißen. Auch wenn wir Familie und Freunde vermissen ist es sehr schön, wieder hier zu sein. In diesem Post wollen wir euch einige Eindrücke aus den letzten Wochen weitergeben.

Willkommensschild am Flughafen
Man findet wieder interessante Sachen. Wie z.B. Limonade in den Geschmacksrichtugen "Curry" und "Kimchi".

Manche Sachen sind immer noch einfach "anders". Z.B. das Auto an einer viel befahrenen Strasse am Seitenstreifen zu parken und ein Nickerchen zu machen. Egal, ob dadruch der Verkehr aufgehalten wird. :-) 

"Welcome back"
Es ist auch schön, wieder in Hongodai zu sein und wir wurden immer wieder mit "welcome back" begrüßt. Von 2011 bis 2013 haben wir ja schon in Hongodai mitgearbeitet. Viele kennen uns noch und wir lernen auch viele neue Leute kennen. Unsere Aufgaben werden vor allem in der Jugendarbeit sein. 
Vor Weihnachten gab es natürlich viele Veranstaltungen, um Leute einzuladen und Weihnachten zu feiern. Die Mitarbeiter der Kindergruppenn haben ein tolles Progrmm mit viel Abwechslung aufgefahren. Bei der Jugendweihnachtsfeier durfte Lothar als "Gastredner" eine Andacht halten. 

Weihnachtsfeier für die Kinder

Weihnachstfeier für die Jugendlichen

"Moji"
An Neujahr war es wieder Zeit für das traditionelle "Moji" klopfen. Dabei wird ein spezieller Reis  mit einem Holzhammer so lange gestampft, bis eine zähe, klebrige Masse (Moji) entsteht. Mit verschiedenen Beilagen schmeckt das sehr lecker.

"NEXT Reihai"
Einmal im Monat veranstaltet die Kirche in einem öffentlichen Gebäude der Stadt den Jugendgottesdienst "NEXT Reihai". Wir hoffen, dass immer mehr Leute dazukommen und die Jugendarbeit wieder einen Aufbruch erlebt. 

Welcome to Yokohama
Nachdem wir die ersten Wochen in der Zentrale der Liebenzeller Mission in Nakanoshima/Kawasaki verbracht haben, war wieder ein Umzug dran. Jetzt wohnen wir in Totsuka, einem Stadtteil von Yokohama. Die Wohnungssuche war nicht immer ganz einfach, aber wir haben wieder einmal erlebt, wie uns Gott an den richtigen Platz stellt. Eine Wohnung, die wir sehr gerne gehabt hätten, mussten wir leider aus verschiedenen Gründen ablehnen. Als ich letztens wieder an der Wohnung vorbeigelaufen bin habe ich aber gesehen, dass inzwischen direkt davor ein mehrstöckiges Gebäude errichtet wurde. Das Gebäude hätte uns viel Licht und die komplette Sicht genommen. Wir sind froh, dass wir Anfang Januar in unsere jetzige Wohnung einziehen konnten. Diese ist um einiges größer, schöner und liegt viel praktischer (auch wenn es auf dem Bild unten nicht unbedingt so aussieht.). Es ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber wir durften wieder einmal erleben, wie sich eine geschlossene Tür im Nachhinein als Segen rausgestellt hat. 


Yokohama zum Ersten

Yokohama zum Zweiten. (Im Hintergrund Tokyo)

Yokohama zum Dritten. (Im Hintergrund der Fuji)
Umzugsvorbereitungen
Unser Häuschen im Grünen.
Einen tag nach dem Umzug gab es eine kleine Willkommensparty von den Jugendmitarbeitern. 

Moji-Pizza
Witziges Spiel. Sahne auf die Hand, Gesicht durch das Loch, am Rad drehen und der Pechvogel bekommt eine geklatscht. :-)
Nicht nur für uns Erwachsene beginnt in Totsuka ein neues Kapitel, sondern auch für unsere Kinder. Besonders für Len. Seit Januar besucht er einen japanischen Kindergarten. Im Vorfeld hatt er natürlich einige Ängste im Blick auf Sprache, Freunde, ... Aber wir staunen echt, wie gut sich Len bisher dort eingelebt hat, auch wenn er manchmal gefrustet ist, dass er vieles nicht versteht.
Wir haben auch gebetet, dass er schnell einen oder zwei gute Freunde findet. Das Gebet wurde erhört und jetzt müssen wir beten, dass der mit seinen neuen Freunden den Kindergarten nicht zu arg aufmsicht. :-) 

Kindergarten Alltagsmontur. Grüne Mütze und Kindergartenrucksack.
Festtagsmontur. Hier bei der Musikaufführung des Kindergartens.
Welcome Frühling
Langsam wird es Zeit, dass wir den Frühling begrüßen dürfen. Einige Vorboten waren, bzw. sind schon da. Z.B. bekamen wir Ende Januar Besuch von unserer Leitung aus Deutschland. Gemeinsam verbrachten wir die jährlichen Missionarstage im Freizetheim in Okutama.

Missionarstage in Okutama
Weitere Frühlingsvorboten - blühende Pflaumenbäume
Auf dem Fuji wird der Schnee noch ne Weile liegenbleiben...
Welcomevorbereitungen
In der Gemeinde gibt es seit März jeden Sonntag einen zusätzlichen Gottesdienst. Jetzt sind es insgesamt Vier. Damit die Umstellung gut funktioniert, war einiges an Planung nötig. Damit auch ausßerhalb des Kirchengebäudes alles reibungslos abläuft, mussten auf dem Parkplatz einige Vorbereitungen getroffen werden. Dazu wurden Markierungslinien in den Asphalt gehämmert und Nummern auf den Boden gesprüht. 

Neue Markierungen auf dem Kirchenparkplatz
Je nach Größe des Hammers, dauerte es etwas länger, bis ein Nagel im Asphalt versenkt werden konnte.
Versenkt!
Und zum Sprühen gabs auch noch was...

Sonntag, 30. Oktober 2016

Unterwegs
Von Ende September bis Ende Oktober war ich (Lothar) wieder viel unterwegs. Zum Beispiel konnte ich in Bad Mergentheim und Umgebung in verschiedenen Gemeinden und Veranstaltungen über unsere Arbeit in Japan berichten. Es ist immer wieder spannend zu sehen und zu lernen, wie unterschiedlich Gemeindearbeit in Deutschland gemacht und wieviel Einsatz von Einzelnen gebracht wird.


Haus der Liebenzeller Gemeinschaft in Bad Mergentheim
Unterwegs gabs schon mal einen Vorgschmack auf Japan

Arbeiter im Weinberg
Nach dem Einsatz in Bad Mergentheim gings für ein Wochenede in den Süden, nach Freiburg und an den Kaiserstuhl. Wir haben Freunde besucht und Len durfte endlich mal bei der Weinlese helfen. Bzw. war die Arbeit schon getan, als wir angekommen sind. Aber das Vesper musste ja auch noch "verschafft" werden. :-) 

Len mit dem "Biggi" auf dem Rücken


Gemahlene Trauben, bevor sie in die Weinpresse kommen.
Das schöne Wetter am Sonntag nutzten wir, um mit Lothars Eltern einen Ausflug zum Mundenhof in Freiburg zu machen. All zu oft werden wir in den nächsten Jahren nicht die Gelegenheit dazu haben. 

 
Japansicher Garten im Mundenhof
Trifft buchstäblich auf Tabea zu :-)

Norden
Nach dem Ausflug in den Süden standen Termine in Norddeutschland an. Zuerst ging es zu Vorträgen in die Nähe von Hannover, dann nach Hamburg und zum Schluß standen in Ritterhude bei Bremen noch ein Gotesdienst und ein Missionsfest auf dem Plan.
Es war wieder einmal sehr bereichernd, eine ganz andere Ecke von Deutschland kennenzulernen. 
Offene Leute, Plattdeutsch, tolle Landschaften und ca. 5000 Kalorien pro Nachmittag. 

Sigwardskirche Idensen

Kalihalde Sigmundshall
Haus am Steinhuder Meer
Steinhuder Meer
Amen!
"PokemonGo" bevor es Nintendo gab.
Hamburg

Der Jäger holt sein Schnitzel.
Unterwegs
Typischer Hof in Niedersachsen.
Bremen

Kirche in Ritterhude

Beim Missionsfest in Ritterhude. Ob der Nachbar wohl wusste, dass ein Japanmissionar kommt?

Auch in Bremen dem Schwarzwald ganz nah...

Osten

Nach der Zeit im Norden richtet sich unser Blick nun immer mehr nach Osten. Bald werden wir wieder zurück nach Japan fliegen. Genauer gesagt am 23. November. Damit unsere Kinder eine bessere Vorstellung davon bekommen, was "bald" bedeutet, hat Tabea einen Zeitstrahl mit den Tagen bis zum Abflug gebastelt. Len freut sich jetzt jeden Morgen darauf, wieder ein Stück davon abzuschneiden. 
Bis zum Abflug gibt es noch viel zu tun und wir sind gespannt, was in Japan alles auf uns zukommen wird.

Donnerstag, 15. September 2016

 Sommer, Sonne, Zeltlager

Die letzten Wochen war ich, Lothar, auf Weltreise. Über Schwaben und Baden ging es mit unserem alten Opel sogar bis nach Norwegen und China. Auf verschiedenen Zeltlagern und Freizeiten konnte ich viele Kinder treffen, mit ihnen Spiele zum Thema Japan machen und von unserem Leben als Missionare dort berichten. Das hat viel Freude gemacht. Zum einen, weil die Kinder sehr gut mitgemacht haben. Zum anderen aber, weil ich überall auf sehr motivierte Mitarbeiter gestoßen bin, die sich voll ins Zeug gelegt haben, um den Kindern eine geniale Zeit zu ermöglichen. 
Hier ein paar Eindrücke:  

 
 
 


 

 

 

Reentry
Bevor in Bad Liebenzell das alljährliche Herbstmissionsfest losging, trafen wir uns als Missionare zum Reentry Kurs. Die Zeit mit den anderen Missionaren war echt super. Beim Reentry Kurs geht es vor allem darum, uns Missionaren zu helfen, nach mehrern Jahren im Ausland in Deutschland wieder Fuß zu fassen, die Erlebnisse zu reflektieren und manche organisatorische Fragen zu besprechen. 
Alles in allem eine sehr wichtige und hilfreiche Zeit. Für uns ist es ein Vorrecht, dass die Liebenzeller Mission so etwas anbietet und wir dabei sein konnten.

Reentry Kurs im Monbachtal
Die Kinder gewöhnen sich schon mal an die japanische Kleidung

Herbstmissionsfest
Nach dem Reentry Kurs stand dann das Herbstmissionsfest in Bad Liebenzell auf dem Plan. Wir hatten an dem Tag mehrere Aufgaben. Dazu gehörte z.B. einen Japan-Stand mit landestypischen Gegenständen herzurichten und in der Mittagspause mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Es ist immer wieder toll, viele Bekannte zu treffen. 
Vormittags waren wir auch für einen Part im Kinderprogramm eingeteilt. Für Lothar war es das erste Mal, dass er bei seinem Vortrag eine ganz besndere Unterstützung bekommen hatte. Len gesellte sich einfach zu ihm und half ihm z.B. dabei, den Kindern ein japanisches "Guten Morgen" beizubringen. 
Nach der Mittagspause gestalteten wir zusammen mit Priscilla Kunz einen kurzen Beitrag im großen Zelt. Mit einem Ast und Muffinförmchen bastelten wir im Vorfeld einen blühenden Kirschbaum, unter dem wir dann zu unseren Erlebnissen in Japan interviewt wurden.

Len hilft mit, den Japan-Stand für das Herbstmissionsfest herzurichten

Len hilft seinem Papa im Kinderprogramm

Drei Schapaener ohne Kontrabaß...
Leute am Japan-Stand begrüßen

Lothar im Gespräch mit seinem "Daisenpai", der mit seiner Frau vor vielen Jahren die Gemeinde in Hongodai gegründet hat